Genuss mit Zukunft

Im Kontext der nachhaltigen Entwicklung gewinnt ein zukunftsfähiger Ernährungsstil zunehmend an Bedeutung. Mit unserer Ernährungsweise beeinflussen wir nicht nur unsere Gesundheit, sondern lösen auch – bewusst oder unbewusst – ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Wirkungen aus. Die Art und Menge der von uns verzehrten Lebensmittel hat einen erheblichen Einfluss, und zwar auf uns selbst, regional und global. Folgen sind z. B. Mangel und Fehlernährung, eine Zunahme ernährungsmitbedingter Erkrankungen, ein hoher Energieaufwand für Produktion, Be- und Verarbeitung, für Verpackung, Transport und Lagerung, globale soziale Ungerechtigkeiten, ökologische Beeinträchtigungen und auch eine sinkende Lebensmittelqualität.

Die folgenden Veröffentlichungen greifen dieses Themenfeld auf. Sie bieten Hintergrundinformationen und Unterrichtsmodelle (siehe dazu auch Publikationen).

Hintergrundinformationen:

Unterrichtsmodelle:

  • Genuss mit Zukunft - wir gestalten ein zukunftsfähiges Büffet
  • Slow Food. Ein Ernährungsstil zwischen Tradition und Zukunftsfähigkeit
  • Was hat meine Ernährung mit dem Klimawandel zu tun?
  • Virtuelles Wasser - unser "verborgener" Wasserkonsum
  • Nano-Food - Hightech in unserem Essen?
  • Eine Guided Tour zum Genuss mit Zukunft
  • Convenience Food statt selbst gekocht?
  • Exotische Früchte – Das Paradies aus dem Supermarkt?
  • Fit for Sport: Planung einer Ernährungsberatungsstelle

Unterrichtsmaterialien für das Internetportal www.oekolandbau.de

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Globale Beziehungen bestimmen unseren und den Alltag unserer Schülerinnen und Schüler mehr, als es normalerweise wahrgenommen wird. Bildung für nachhaltige Entwicklung stellt diese globalen Bezüge her und es werden ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge thematisiert.

Zukunftsfragen müssen nach wie vor stärker als bisher im Bildungsbereich Berücksichtigung finden und zu einer Weiterentwicklung von Inhalten und Methoden führen. Fächerverbindender Unterricht, entdeckendes und handelndes Lernen in und außerhalb der Schule, das Einbeziehen vielfältiger Kooperationspartner, das Aufdecken von Beziehungen vor Ort und globalen Geschehnissen sind dabei wesentliche Elemente.

Die folgenden Veröffentlichungen sind in diesen Kontext einzuordnen. Sie bieten Hintergrundinformationen und Unterrichtsmodelle (siehe dazu auch Publikationen).

  • Rosen aus Afrika - ein Blick hinter die Kulissen der Blumenindustrie
  • Zukunftsfähig wirtschaften - was versteht man unter Nachhaltigkeit
  • Alltagsgestaltung mit Zukunft - Beiträge des Biologieunterrichts
  • I'm walking - in Sneakern einmal um die Welt
  • Wer verdient an den Sneakern? - Löhne und Arbeitsbedingungen im internationalen Vergleich
  • Auf zu neuen Horizonten - Reisen zukunftsfähig gestalten
  • "Applause" für besondere Anlässe - Blaue Rosen durch Gentechnik
  • (Wert-)Papier - ein Unterrichtsmodell
  • Kokosöl - ein Stück vom Paradies
  • Woher kommt meine Jeans? - Den Entstehungsprozess eines Massenprodukts kennenlernen
  • Zukunftsfähiger Tourismus

 

Ernährung und Verbraucherbildung in der Schule

Unsere Lebensgewohnheiten und Lebensstile unterliegen einer permanenten Veränderung, wovon insbesondere auch unsere Ernährung betroffen ist. Der wissenschaftliche, technologische, soziale und ökonomische Wandel erfordert neue bzw. erweiterte Kompetenzen für die Alltagsbewältigung in diesem Handlungsfeld..

Studierende der Arbeitsorientierten Bildung haben sich in Modulen zur Ernährung und Verbraucherbildung mit aktuellen Fragestellungen und zeitgemäßen didaktischen Konzepten auseinander gesetzt, um in ihrer späteren Berufstätigkeit entsprechende Basisqualifikationen und Kompetenzen zur Lebensführung zu vermitteln. Die Konzeptionen und die didaktischen Materialien wurden kontinuierlich weiter entwickelt. Vertiefende Auseinandersetzungen dokumentierten sich in vierschiedenen BA-Abschlussarbeiten.

Forschendes Lernen im Studium

Im aktuellen Diskurs um hochschuldidaktische Reformen des Studiums kommt dem Konzept des Forschenden Lernens eine wachsende Bedeutung zu. In aller Regel geht es dabei um die Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Studierenden mit Praktikerinnen und Praktikern in verschiedenen Bildungszusammenhängen. Verbunden ist damit die Idee, bereits im Studium durch eine Praxis von forschendem Lernen die Entwicklung berufsbezogener Handlungskompetenzen anzubahnen. Es geht um die Professionalisierung durch eine Stärkung des Berufsfeldbezuges. Entsprechende Kooperationen wurden im Zusammenhang mit dem Forschungsorientierten Praktikum im Masterstudiengang Wirtschaft-Arbeit-Technik (Universität Bremen) gestaltet und durch vielfältige Master-Abschlussarbeiten dokumentiert.

Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ein Beitrag zur Weiterentwicklung der Fachdidaktik Biologie und der curricularen Praxis

Universität Bremen, Fachdidaktik Biologie, 2001 - 2005

Ein inhaltlicher Bereich unseres Bildungssystems, die biologische Bildung, wurde exemplarisch nach den Kriterien des Leitbildes der Bildung für nachhaltige Entwicklung zukunftsweisend weiter entwickelt. Es wurden Voraussetzungen erarbeitet und konkrete Schritte unterstützt, die die Umsetzung eines neu orientierten Unterrichts im Sinne der Agenda 21 fördern. Dies erfolgte auf zwei verschiedenen Ebenen:

  • Weiterentwicklung der Fachdidaktik Biologie (Ziele, Leitlinien, Prinzipien, Methoden);
  • Unterstützungsleistungen in den Handlungsfeldern Aus- und Fortbildung

Überblick über den Forschungsbericht
Fachdidaktik Biologie, Universität Bremen
Forschungs- und Expertendatenbank der Universität Bremen
(Registrierung unter dem Namen Ute Mühlmann)

Gröpelingen 21 - Gröpelinger Schulen und die (lokale) Agenda 21

Bremen, Landesinstitut für Schule, Projekt 100, 1998 – 2001

In dem Schulbegleitforschungsprojekt ging es um die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern bei der Gestaltung ihrer Schulen und des Stadtteils. In drei verschiedene Schulen wurden zahlreiche unterrichtliche und außerunterrichtliche Vorhaben und Projekte durchgeführt, die alle das Ziel hatten, die Jugendlichen stärker als bisher an der Schulgestaltung und der Weiterentwicklung ihres Stadtteils zu beteiligen.

Die Gesamtauswertung der Arbeiten im Rahmen des Schulbegleitforschungsprojektes ermöglichte in allen beteiligten Schulen eine Institutionalisierung verschiedener Beteiligungsmöglichkeiten. Ein wesentliches Element einer Bildung für nachhaltige Entwicklung konnte so verankert werden.

Schulbegleitforschung in Bremen